Plakat für die Ausstellung im Pavillon Le Corbusier 2026.

Architektur ist seit jeher ein Werkzeug der Macht. Die Ausstellung untersucht die fruchtvolle und teils beängstigende Symbiose zwischen Architekten und Herrschenden. Im Zentrum stehen Le Corbusiers Entwürfe und Visionen. 

Datum
Preise
  • regulär CHF 15
  • ermässigt CHF 10
  • freier Eintritt für alle jeden Donnerstag ab 17 Uhr
  • unter 20 Jahren kostenlos

Über die Ausstellung

Architektur und Macht ziehen sich seit jeher gegenseitig an. Monumentale Bauten machen Herrschaft sichtbar und festigen das Kollektiv der Beteiligten. Architekten erhalten im Gegenzug grosse Aufträge, Ruhm und die langfristige Wirkung ihrer Entwürfe. Diese Symbiose hat in der Geschichte Bauwerke hervorgebracht, die beeindrucken und bisweilen auch erschrecken. Monumentale Dimensionen, symmetrische Achsen und die Formensprache der Antike sind typische Stilmittel der Bauten für die Macht. 

Le Corbusier (1887–1965) strebte zeitlebens nach grossen Aufträgen. Gerade in der Zwischenkriegszeit schlägt er Projekte vor, deren Architektur auf eine Neuordnung der Gesellschaft zielen – und lässt auf der Suche nach potenziellen Auftraggebern wiederholt eine kritische Distanz zum Faschismus vermissen. Seine städtebaulichen Visionen und Grossprojekte sind faszinierend und verstörend zugleich. Damit reiht sich Le Corbusier in eine umstrittene Architekturtradition ein, die bis in die Gegenwart reicht. 

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Impressionen

Innenraum mit Architekturmodell und Bildern an den Wänden.
Frau geht an Wandbild mit historischen Fotos vorbei.
Innenausstellung mit abstrakter Skulptur und Fotos an der Wand.
Mann betrachtet Ausstellung in einem Museum mit Fotos und Texten an der Wand.
Frau betrachtet architektonisches Modell einer Stadtlandschaft.

«Antrieb war Brändle die in den letzten Jahren nicht enden wollende Kritik am Architekten. In Büchern und Artikeln warf man ihm vor, ein Faschist und Nazi gewesen zu sein. In Zürich verweigerte man ihm aus diesem Grund einen nach ihm benannten Platz. Nun kann Brändle ein differenzierteres Bild präsentieren.» 

NZZ am Sonntag, 19.04.2026

«Die Schau untersucht die enge, teils beunruhigende Beziehung zwischen Architekt*innen und politischen Strukturen und macht sichtbar, wie eng Entwurf, Ideologie und politische Ordnung miteinander verflochten sind. Anhand ausgewählter Projekte zeigt sie, wie Architektur Macht räumlich übersetzt, Ordnung formt und legitimiert.»

Swiss Arc Mag, 20.04.2026

Veranstaltungen

Zur Ausstellung erhältlich

Online sowie im Museumsshop vor Ort verfügbar.

Digitaler Guide

Hand hält Smartphone mit dem eGuide in modernem Innenbereich.

Die Audio-Tour erläutert Ihnen in 18 Stationen die Fakten und Hintergründe zum Gebäude und seiner Bedeutung im Werk Le Corbusiers.

Pavillon Le Corbusier