Ausstellung

Ob Räume, Kunstwerke, Alltagsobjekte oder digitale Medien – Sound ist elementarer Bestandteil des Designs. Die Ausstellung zeichnet auf, wie Klänge unsere Wahrnehmung prägen und wie Hören als Gestaltungsmethode neue Zugänge eröffnet.
Vom Alarmsignal bis zum Abspielgerät: Design vermittelt den Nutzer:innen, dass und wie etwas klingt. Denn wir hören auch mit den Augen und sehen mit den Ohren – beide Sinne beeinflussen sich gegenseitig.
So wird die «Tonspur» von Objekten oder digitalen Schnittstellen bewusst gestaltet. Klänge wecken Erinnerungen und Gefühle, Jingles stiften Vertrauen in der Werbung und im Branding. Die akustische Gestaltung von kleinen und grossen Räumen ist auf die Lehre vom Schall angewiesen. Ohne sie wäre das Zusammenleben nicht möglich. Doch was steckt hinter den Schallwellen, die all diese Töne erzeugen? Kunst und Forschung befragen, was Ton, Klang oder Lärm ist – und was sie gesellschaftlich bedeuten. Sie erweitern so die Vorstellung davon, was wir unter Hören verstehen und was wir hörend verstehen.
Die Ausstellung macht hör- und sichtbar, was im Alltag oft unbewusst mitschwingt und zeigt auf, wie der Einbezug des Hörsinns neue Zugänge zur Welt eröffnet. Von der Stille im schallarmen Raum bis zum absoluten Wohlklang im Listening Room lässt sich das Hören als Gestaltungsaufgabe und -methode auf vielseitige Weise erleben.
«In einer Zeit, in der digitale Interfaces unseren Alltag prägen, Produkte zunehmend automatisiert kommunizieren und Städte immer dichter werden, spielt die akustische Qualität von Räumen und Objekten eine entscheidende Rolle. Design steht heute mehr denn je vor der Aufgabe, Klang bewusst zu gestalten – als Teil von User Experience, räumlicher Orientierung und gesellschaftlicher Teilhabe. Design nutzt dabei Erkenntnisse aus Architektur, Kunst und Forschung.»
Meret Ernst, Kuratorin
Mit freundlicher Unterstützung von



«Nostalgische Gefühle werden durch einen alten Revox-Plattenspieler, Anzeigen für die ersten iPods oder «Erlaubt ist, was nicht stört»-Plakate der Stadt Zürich aus den frühen 2000er Jahren geweckt.»

«En présentant des objets de design, instruments de musique et pépites technologiques, la visite se déploie autour de la gestion du bruit et de l'aménagement urbain, mais aussi des questions de sécurité et de contrôle, d'expérimentations artistiques et de quête d'expériences auditives.»

«Ein Besuch in der Ausstellung »Pling! Design hören« lohnt sich: Man wird regelrecht von der Vielfalt des Themas beschallt – ein hörbares und visuelles Vergnügen.»

«L’exposition montre comment l’écoute influence notre perception des objets, des espaces et des usages, tout en soulignant l’importance du design inclusif et de l’acoustique dans la vie quotidienne.»

«Anhand von Projekten aus Design, Architektur, Forschung und Kunst zeigt die Ausstellung «Pling!», wie das Hören in der Gestaltung wichtig ist.»

«In der Ausstellung «Pling! Design hören» zeigt das Museum für Gestaltung in Zürich, wie und wo überall in unserem Alltag Klänge, Sounds und Signale auftauchen und welche Aufgaben diesen in der Produktegestaltung zukommen.»
Alle Mitwirkenden der Ausstellung:
Ein vielfältiges Programm für Erwachsene und Jugendliche, Kinder und Familien, Schulen, Gruppen sowie zugängliche und inklusive Angebote begleiten die Ausstellung.

Erkunden Sie die Ausstellung in der Kurzführung mit dem Kuratorium, untermalt von Klängen.
