Design Story

Christoph Hefti – The Missing Who?

Clelia Kanai, Leiterin Marketing und Kommunikation
7. Juli 2026
Eine Person, die hinter einem bunten Teppich hervorschaut.
alle Fotos dieser Design Story: Claudia Schildknecht

Textildesign, Mode, Keramik, Video: Christoph Hefti bewegt sich seit Jahrzehnten zwischen Disziplinen und Ausdrucksformen. Der Schweizer Designer und Künstler, der für internationale Modehäuser wie Dries Van Noten und Jean Paul Gaultier gearbeitet hat und 2023 als «Honorary Companion» der ZHdK ausgezeichnet wurde, hat sich dabei stets einfachen Zuschreibungen entzogen. Mit der Ausstellung «The Missing Cat und andere textile Storys» widmet ihm das Museum für Gestaltung Zürich erstmals eine umfassende Einzelausstellung – und bringt Hefti an den Ort zurück, an dem seine Laufbahn ihren Anfang nahm.

Christoph Hefti, wir stehen kurz vor der Ausstellungseröffnung im Museum für Gestaltung Zürich. Für dich schliesst sich damit ein Kreis: Du kehrst als etablierter Designer und Künstler an den Ort zurück, an dem alles begann. Wie fühlt sich das an?

Es ist auf jeden Fall ein komischer Zustand, in dem ich gerade bin. Ich sehe das nicht so sehr als Heimspiel. Aber dieses Gebäude ist mir als meine ehemalige Schule natürlich sehr vertraut, nur nicht in diesem Kontext als Museum. Es ist ein Wechselbad. Gleichzeitig bin ich heute jemand anderes als damals. Ich war hier als Student und entdecke jetzt auch die Gemeinsamkeiten zwischen meinem damaligen und meinem heutigen Ich. Natürlich hätte ich mir als Student nie vorgestellt, dass ich irgendwann einmal eine Ausstellung in diesem Museum haben würde. Es ist ein gutes Gefühl, diese Ausstellung hier zu machen. Es gibt nicht so vieles Tolles am Älterwerden, aber das gehört für mich dazu: dass man plötzlich Situationen erlebt, in denen man sich fragt, ob man sich das jemals hätte vorstellen können. Dass meine Arbeit einmal so aussehen und ich sie ausgerechnet hier zeigen würde. Eigentlich ist es auch das erste Mal, dass ich meine Arbeit anhalte und auf sie zurückblicke. All die Arbeiten, die über die Jahre entstanden sind – nicht mit der Absicht, irgendwann einmal ausgestellt zu werden. Aber jetzt, wo diese Ausstellung stattfindet, merke ich: Meine Arbeiten sagen mir etwas. Sie sind wie ein Spiegel.

 

Person in gestreiftem Hemd auf Treppe mit Kunstgegenstand.

Die Ausstellung versammelt dein kreatives Schaffen und inszeniert es erstmals als eine Art «Gesamtkunstwerk» im Raum. Was passiert, wenn all diese Arbeiten plötzlich nebeneinanderstehen? Hast du dabei Verbindungen oder rote Fäden entdeckt, die dir zuvor nicht bewusst waren?

Es passieren schon verrückte Dinge, auch weil ich nicht der Einzige bin, der an dieser Ausstellung arbeitet. Es ist spannend zu sehen, wie die Kuratorin Nora Wüthrich meine Arbeit aus ihrer Perspektive liest. Auf jeden Fall gibt es Zusammenhänge, die ich ohne dieses Innehalten gar nicht bemerkt hätte. Ich arbeite ja immer weiter, ich verändere mich, die Welt verändert sich – und plötzlich schaut man zurück und merkt: Gewisse Dinge habe ich eigentlich schon immer verfolgt. Die Kombination von Videos und Teppichen zum Beispiel. Für mich lagen diese Arbeiten immer am weitesten auseinander. Und jetzt, wo sie gemeinsam in dieser Ausstellung auftauchen, merke ich: Die Teppiche und die Videos haben tatsächlich eine Verwandtschaft. Ich glaube, sie haben denselben Schöpfer.

«Es geht nicht nur um das Endprodukt. Es geht genauso um den Weg dorthin. Mit dem Arbeitsprozess verbringt man die meiste Zeit. Er ist eigentlich wie ein Partner.»

Wenn du auf deinen Weg zurückblickst: Welchen Rat hättest du deinem jüngeren Ich gerne gegeben? Und gilt dieser auch für Studierende heute?

Sein eigenes Ding machen. Wissen, wer man in dieser kreativen Welt ist. Wir gehen ja eigentlich alle davon aus, dass wir ein Talent haben. Aber am Anfang weiss man noch gar nicht genau, wo dieses Talent sitzt und was es eigentlich ist. Man muss es entdecken und herausfinden, worin es besteht, ihm einen guten Nährboden geben und es auch ein Stück weit beschützen. Das gelingt letztlich nur durch Arbeit. Mein Tipp ist deshalb: weiterarbeiten, dranbleiben und wirklich die eigenen Dinge machen. Oder wenigstens herausfinden, was die eigenen Dinge sind. Was ich der heutigen Generation ebenfalls empfehlen würde – weil es mir selbst sehr geholfen hat –, ist, den Arbeitsprozess wertzuschätzen. Man verbringt so viel Zeit damit, und deshalb sollte man ihn als etwas wirklich Wichtiges begreifen. Es geht nicht nur um das Endprodukt. Es geht genauso um den Weg dorthin. Mit dem Arbeitsprozess verbringt man die meiste Zeit. Er ist eigentlich wie ein Partner.
 

In der Ausstellung wird alles perfekt inszeniert. Gab es beim Aufbau der Schau Momente, in denen du nachts aufgewacht bist und gedacht hast: Kommt das gut? Ist das gut genug?

Ja, natürlich habe ich Zweifel. Es ist toll, diese Ausstellung zu machen, aber schlussendlich ist man mit seinen Zweifeln doch auch ein bisschen allein. Ich habe immer wieder Entscheidungsprobleme, versuche aber, damit kreativ umzugehen. Das ist schon etwas, das mich manchmal nachts wachhält. Nicht unbedingt die Frage: Ist das gut genug? Sondern eher: Bringe ich meine Message wirklich rüber? Übertreibe ich? Ist es zu viel oder zu wenig? Mit einer Ausstellung ist es ein bisschen so, als müsste man plötzlich deklarieren, wer man ist. Man setzt sich hin und denkt: So, wie diese Ausstellung aussieht, so bin ich. Das ist ein komischer Dialog mit sich selbst. Denn eigentlich stimmt das gar nicht, am Ende ist es einfach eine Ausstellung. Und doch stimmt es auch wieder. Man hat eine Beziehung zu seiner Arbeit, und damit auch zu dieser Ausstellung.

Person in gestreiftem Hemd mit Figur in lila Kostüm in buntem Raum.

Globale Krisen, künstliche Intelligenz – die Welt wird gerade radikal neu sortiert. Deine textilen Welten wirken dem gegenüber fast trotzig. Sind deine Werke ein Gegenentwurf – oder eher ein Rückzugsort?

Das weiss ich noch nicht, aber wahrscheinlich ist es ein bisschen beides. Vielleicht ist es auch eine Art Flucht nach vorn. Gleichzeitig finde ich, dass es eine spannende Zeit ist. Sie fordert uns Gestalter:innen und Künstler:innen heraus – eigentlich uns alle. Sie zwingt uns dazu, darüber nachzudenken, wer wir sind, was wir machen und was wir dieser Welt geben wollen. Man hat ja oft das Gefühl, vieles mache keinen Sinn mehr. Aber ich bin ein Produkt der Achtzigerjahre. Als ich studiert habe, hatte man auch das Gefühl, dass es das Ende ist – no future. Und als ich Textil studierte, hiess es ständig: «Textil? Das lohnt sich doch nicht mehr zu studieren. Das ist ein aussterbendes Ding, das bringt nichts mehr.» So gesehen begleitet mich diese Endzeitstimmung eigentlich schon seit meinem Studium. Deshalb habe ich manchmal das Gefühl, dass ich aus Gewohnheit trotze. Und aus Intuition. Ich mache meine Arbeit aber nicht mit der Absicht, trotzig zu sein. Sie trotzt einfach. Sie ist eine Antwort auf unsere komische Welt. Auf der anderen Seite kann man schon sagen, dass ich selbst sehr globalisiert arbeite. Ich muss mir viele Gedanken darüber machen, was lokales Handwerk bedeutet und welche Beziehung ich dazu habe. Und auch über die Menschen, die dieses Handwerk ausführen. Das sind Themen, über die am Anfang meiner Karriere kaum gesprochen wurde. Heute werden diese Fragen diskutiert, und das finde ich wiederum sehr interessant. Deshalb empfinde ich diese Zeit als spannend. Sie gibt mir eigentlich viel.
 

Du hast jahrelang ikonische Prints für Modegrössen wie Dries Van Noten und Jean Paul Gaultier entworfen. Was hat dich dazu bewogen, die Pariser Modewelt gegen die Webstuben von Kathmandu einzutauschen?

Ich habe neben der Mode immer auch andere Dinge gemacht: Kunst, Design, Musik und Videos. Irgendwann sind die Musik und die Videos etwas aus meinem Leben verschwunden, plötzlich war da nur noch die Mode. Da habe ich gemerkt, dass es noch etwas anderes geben muss. Es begann mich zu langweilen, ich stimmte auch mit dem System dort nicht mehr so überein. Das war weniger eine Frustration als eine schleichende Erkenntnis. Ich glaube, ich habe immer nach etwas gesucht, das meinen eigenen Namen trägt, etwas, das ich wirklich für mich machen kann. Irgendwann kam dann der Moment, in dem diese Frage immer drängender wurde. Ich wollte in den Textilien bleiben. Ich wollte gross arbeiten – Teppiche sind schlicht grösser als Kleider. Und ich wollte zurück zum Handwerk, zurück zur Zusammenarbeit mit Handwerker:innen.

Du hast jahrelang ikonische Prints für Modegrössen wie Dries Van Noten und Jean Paul Gaultier entworfen. Was hat dich dazu bewogen, die Pariser Modewelt gegen die Webstuben von Kathmandu einzutauschen?

Ich habe neben der Mode immer auch andere Dinge gemacht: Kunst, Design, Musik und Videos. Irgendwann sind die Musik und die Videos etwas aus meinem Leben verschwunden, plötzlich war da nur noch die Mode. Da habe ich gemerkt, dass es noch etwas anderes geben muss. Es begann mich zu langweilen, ich stimmte auch mit dem System dort nicht mehr so überein. Das war weniger eine Frustration als eine schleichende Erkenntnis. Ich glaube, ich habe immer nach etwas gesucht, das meinen eigenen Namen trägt, etwas, das ich wirklich für mich machen kann. Irgendwann kam dann der Moment, in dem diese Frage immer drängender wurde. Ich wollte in den Textilien bleiben. Ich wollte gross arbeiten – Teppiche sind schlicht grösser als Kleider. Und ich wollte zurück zum Handwerk, zurück zur Zusammenarbeit mit Handwerker:innen.

Person hinter einem bunten Wandteppich.

«Ich fühle mich so richtig wohl, zu wissen, dass der Teppich von Hand geknüpft wird, dass er in guten Händen ist – und auch, dass die Menschen, die daran arbeiten, in guten Händen sind.»

Du entwirfst in Zürich oder Brüssel, geknüpft wird monatelang in Nepal. Wie gehst du mit diesem langen Prozess um, in dem du das Ergebnis oft über Wochen oder Monate nicht sehen kannst? Bleibt da Raum für Zweifel?

Das ist der grösste Kontrast zur Mode, weil es wirklich Monate dauert, bis so ein Teppich hergestellt ist. Wenn ich alles entschieden habe, dauert es noch vier oder fünf Monate, bis ich das Endresultat sehe. In der Mode hätte ich in dieser Zeit schon zwei neue Kollektionen entwickelt. Am Anfang fand ich das sehr komisch. Ich dachte immer wieder, ich müsste noch etwas verändern – obwohl das gar nicht mehr geht, weil der Teppich ja bereits geknüpft wird. Aber ich habe Frieden damit geschlossen. Und fühle mich so richtig wohl, zu wissen, dass der Teppich von Hand geknüpft wird, dass er in guten Händen ist – und auch, dass die Menschen, die daran arbeiten, in guten Händen sind. Ich arbeite mit einer Fairtrade-Organisation zusammen, das ist mir wichtig.

Person sitzt auf einer Leiter vor einer bunten Wand und einem Vorhang.

Beim Teppichknüpfen wirkt der Zufall am Werk mit. Wie gehst du mit diesem Kontrollverlust um?

Es gibt einen Kontrollverlust, aber keinen sehr grossen. Und den lasse ich gerne zu. Ich gebe der Werkstatt sehr genaue Angaben, diese werden auch mit den Weber:innen besprochen. Als ich begonnen habe, Teppiche zu machen, hiess es schon manchmal, dass etwas nicht gehe. Ich habe dann Produzent:innen gesucht und gefunden, die bereit waren, mit mir in dieses Boot zu steigen. Inzwischen setzen sie Dinge um, bei denen wir vor zehn Jahren erst ausprobieren mussten, ob sie funktionieren würden. Das bedingt einen ständigen Austausch. Und wenn etwas nicht geht, findet man vielleicht eine andere Lösung. Eine Absage ist manchmal auch eine Zusage zu etwas anderem.
 

Der neueste Teppich, den wir nun erstmals in der Ausstellung sehen werden, zeigt ein Katzenmotiv. Deine erste Einzelausstellung im Museum für Gestaltung Zürich heisst «The Missing Cat». Was wird denn eigentlich vermisst in deinen textilen Welten?

Ich habe meine Zweifel ja schon angesprochen. Ich weiss nie so richtig, wann ein Entwurf abgeschlossen ist, meistens ist es der Entwurf selbst, der mir sagt, wann er fertig ist. Darum habe ich auch tatsächlich eine Beziehung zu diesem Arbeitsprozess. Es ist der Teppich, der mir sagt, wann er fertig ist. Und trotzdem habe ich immer noch Zweifel und frage mich: Braucht es noch etwas? Ist es gut genug? Oder eben: Ist da noch etwas «missing»? Mit dem Titel der Ausstellung wollte ich auch andeuten, dass es eigentlich nie fertig ist. Sobald ich einen Teppich entworfen und abgeschickt habe, denke ich jeweils: Jetzt werde ich nie wieder eine Idee für einen Teppich haben. Aber kaum ist er weg, habe ich schon die nächste Idee. Es ist wie ein ständiges Suchen. Für die Ausstellung hatte ich die Vorstellung eines Lebewesens, das vielleicht da ist – oder vielleicht auch nicht. Deshalb diese «Missing Cat». Viele Leute wissen sofort, was gemeint ist, wenn von einer vermissten Katze die Rede ist. Und dann gab es tatsächlich meine letzte Idee, den letzten Teppich, den ich für die Ausstellung gemacht habe. Da habe ich gemerkt: Wow, jetzt mache ich einen Teppich für genau diesen Titel. Man findet die vermisste Katze am Ende also tatsächlich in der Ausstellung – die eigene persönliche wohl eher nicht.

Der neueste Teppich, den wir nun erstmals in der Ausstellung sehen werden, zeigt ein Katzenmotiv. Deine erste Einzelausstellung im Museum für Gestaltung Zürich heisst «The Missing Cat». Was wird denn eigentlich vermisst in deinen textilen Welten?

Ich habe meine Zweifel ja schon angesprochen. Ich weiss nie so richtig, wann ein Entwurf abgeschlossen ist, meistens ist es der Entwurf selbst, der mir sagt, wann er fertig ist. Darum habe ich auch tatsächlich eine Beziehung zu diesem Arbeitsprozess. Es ist der Teppich, der mir sagt, wann er fertig ist. Und trotzdem habe ich immer noch Zweifel und frage mich: Braucht es noch etwas? Ist es gut genug? Oder eben: Ist da noch etwas «missing»? Mit dem Titel der Ausstellung wollte ich auch andeuten, dass es eigentlich nie fertig ist. Sobald ich einen Teppich entworfen und abgeschickt habe, denke ich jeweils: Jetzt werde ich nie wieder eine Idee für einen Teppich haben. Aber kaum ist er weg, habe ich schon die nächste Idee. Es ist wie ein ständiges Suchen. Für die Ausstellung hatte ich die Vorstellung eines Lebewesens, das vielleicht da ist – oder vielleicht auch nicht. Deshalb diese «Missing Cat». Viele Leute wissen sofort, was gemeint ist, wenn von einer vermissten Katze die Rede ist. Und dann gab es tatsächlich meine letzte Idee, den letzten Teppich, den ich für die Ausstellung gemacht habe. Da habe ich gemerkt: Wow, jetzt mache ich einen Teppich für genau diesen Titel. Man findet die vermisste Katze am Ende also tatsächlich in der Ausstellung – die eigene persönliche wohl eher nicht.

Person in gestreiftem Hemd hält bunte Skulptur vor Gesicht.

Du pendelst zwischen Brüssel, Zürich, Kathmandu. Wo bist du zuhause – und welches Designobjekt findet man dort?

Also, mein Zuhause ist eigentlich in Zürich und auch in Brüssel. Das ist so eine Kombination, immer ein bisschen projektbedingt. Bei mir zu Hause steht der «Fächermann» von Susi und Ueli Berger. Es sind meine Lieblingsdesigner. Dieses Regal ist einfach mein allerliebstes Designobjekt. Ich hatte die Gelegenheit, es auf einer Auktion in München zu kaufen. Seither steht der «Fächermann» bei mir im Gang, ich habe jeden Tag Freude an diesem Objekt. Da ist dieser Mann, der mich anschaut und den ich eigentlich gar nicht kenne. Gleichzeitig liegen in diesem Regal meine ganz persönlichen Dinge. Diese Wechselwirkung finde ich inspirierend.

Schwarzes Regal in Form einer stehenden Person.
Fächermann, Susi + Ueli Berger, 1977

Wenn du selbst ein Designobjekt wärst – welches wäre es?

Der Katzenteppich wäre ich gern. Diese Katzen sind mir beim Entwerfen einfach besonders gut aus der Hand gelaufen. Ich hatte sie mit wenigen Strichen da und sofort das Gefühl: die stimmen. Das Zeichnen hat so viel Spass gemacht, und ich musste kaum etwas daran verändern, weil sie einfach gut waren. Sie sind wild, komisch, ein bisschen silly, aber zugleich auch unheimlich. Und wenn ich so etwas sein könnte, wäre ich froh.

Person in gestreiftem Hemd sitzt auf Teppichen vor bunten Stühlen und Kunstwerk.

Dieser Artikel wurde verfasst für das Zett, das Magazin der Zürcher Hochschule der Künste.