Gespräch

In der Zwischenkriegszeit bewegt sich Le Corbusier auf erstaunlich widersprüchlichen Terrains. Er entwirft radikale, autoritär organisierte Stadtvisionen und engagiert sich zugleich sozial, etwa für die Heilsarmee. Er sucht Nähe zu den französischen Faschisten, ist aber freundschaftlich verbunden mit linken Künstlern wie Fernand Léger oder Charlotte Perriand. Diese Spannungen machen ihn zu einer ebenso einflussreichen wie schwer fassbaren Figur.
Im Ausstellungsgespräch werden diese Gegensätze offengelegt, eingeordnet und die provokante Vielschichtigkeit seines Denkens gemeinsam diskutiert.
Mit Arthur Rüegg, Architekt und emeritierter ETH-Professor und Marcel Bächtiger, Redaktionsleitung Hochparterre, Zürich
im Eintrittspreis inbegriffen
Anmeldung wird empfohlen. Kurzentschlossene sind herzlich willkommen, sofern es freie Plätze gibt.
