Entretien

Die Ästhetik totalitärer Monumentalbauten fasziniert und schreckt zugleich. Ihre Wucht dient der Machtdemonstration ebenso wie der Abschottung und der Einschüchterung. In Stein, Beton und Symmetrie materialisiert sich eine kollektive Selbstvergewisserung, die das Individuum überragt und vereinnahmt. Gerade darin liegt ihre Ambivalenz: Das Erhabene verleiht der Macht eine schöne, fast verführerische Maske – und macht sie umso beängstigender.
Im Gespräch werden die Vielfalt von Typologien und gestalterische Strategien totalitärer Architekturen offengelegt.
Mit Kathrin Albrecht, Professorin für Architekturgeschichte und Theorie, FH OST und Judith Siegmund, Professorin Philosophische Ästhetik, ZHdK
im Eintrittspreis inbegriffen
Anmeldung wird empfohlen. Kurzentschlossene sind herzlich willkommen, sofern es freie Plätze gibt.
