Médiation culturelle

Vielfältige Vermittlungsaktivitäten ermöglichen Handlungsräume, aussergewöhnliche Einblicke in Themen der Gestaltung und laden in den Ausstellungen und Ateliers ein zum Diskutieren, Experimentieren und Mitgestalten. Gespräche, Exkursionen, Führungen, permanente Angebote (analog und digital), Workshops und Projekte bieten einem diversen Publikum Anregungen und Material für fliegende Ideen und kreative Prozesse.

Ziel der Vermittlung ist es, das Museum als Ort des Dialogs, aktiven Handelns und Gestaltens zu kultivieren und dem Publikum Räume zu eröffnen, individuelle sowie diverse Perspektiven in die Museumsprojekte einzubringen.

Überall im Alltag sind wir umgeben von gestalteten Dingen und Räumen. Das inhaltliche Spektrum der Sammlung und Ausstellungen wie auch die Architektur der Museumsgebäude bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Lebenswelten eines heterogenen Publikums und regen zu einer vielschichtigen und vielstimmigen Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe innerhalb sowie ausserhalb des Museums an.

Sie sind ideal geeignet, um für aktuelle gesellschaftsrelevante Themen zu sensibilisieren sowie ästhetische Bildungsprozesse zu initiieren. Designvermittlung eignet sich auch methodisch, um Kreativität und gesellschaftliches Engagement insbesondere junger Menschen zu fördern.

In Workshops und Projekten ermutigen Elemente des Design Thinking Empathie zu üben, spielerisch, analytisch und kritisch mit Kopf, Herz und Händen zu denken, sich mitzuteilen und um Verständigung zu bemühen, ungeniert zu experimentieren, zu scheitern und von neuem zu beginnen, eigenständig oder im Team zu entwerfen, zu planen und umzusetzen.

Die forschende Auseinandersetzung mit der materiellen Kultur, der physische Umgang mit den realen Dingen sowie das Ausüben handwerklicher Techniken erscheinen dabei in einer sich digital transformierenden Welt von hoher Relevanz.

Integrierte Vermittlungsstationen laden ein, sich direkt im Ausstellungsraum zu vertiefen und gestalterisch tätig zu werden. In Workshops, Ausstellungsgesprächen und Exkursionen tritt das Publikum in einen inhaltlichen Austausch mit Gestaltungsprofis. Der vermittelnde Besucherservice in den Ausstellungen sowie öffentlichen Führungen eröffnet weitere Formen des Dialogs. Für Kinder und Familien, junge und ältere Erwachsene, Seniorinnen und Senioren sowie Schulen gibt es ein grosses Angebot an Workshops und Projekten. Das Museum öffnet sich mit inklusiven Formaten für Menschen mit und ohne Behinderungen, bietet kostenlose Aktionen im offenen Atelier sowie online und realisiert Projekte im Quartier und Stadtraum.

Das Museum für Gestaltung Zürich und die Schule Limmat verabreden sich unter dem Label «Ihr gestaltet! – eine Museumsschule» für eine längerfristige, nachhaltige Zusammenarbeit, die in das Quartier ausstrahlt.

Beide Institutionen liegen quasi Tür an Tür im Kreis 5, einem ehemaligen Industrie- und Arbeiterquartier. Der Stadtteil hat sich in den letzten Jahren – von einen Ort der Subkultur und Kreativität – stark gewandelt und wird heute durch grosse kulturelle Diversität, Gentrifizierung und auch zunehmend durch eine global orientierte, digitale Dienstleistungskultur geprägt.

In diesem Sinne ist der Kreis 5 exemplarisch für aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und deren Herausforderungen. Die Museumsschule wird in diesem Umfeld zu einem Kreativlabor für Kinder und Jugendliche, zu einer Probebühne, auf der sie üben können, ihre (und unsere) Gegenwart und Zukunft zu gestalten.

Festival Blickfelder

Veranstaltungszentrum und Workshops für ein junges Publikum